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Gut vorbereitet in die Urlaubssaison starten

Endlich ist es soweit: Die Urlaubssaison naht und damit die schönsten Wochen des Jahres! Ob es sich um eine Reise ans Meer, eine Wanderung in den Bergen oder einfach einen Besuch bei Familie und Freunden handelt, es ist wichtig, gut vorbereitet zu sein. „Wir helfen gerne dabei, dass Ihre Hörgeräte für die Reise topfit sind und haben ein paar zusätzliche nützliche Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihre Reise zu planen und zu genießen“, sagt Akustiker Sven Winkler.

Machen Sie einen Hörgeräte-Check: Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin bei uns im Fachgeschäft, bevor Sie verreisen. Das geht einfach telefonisch oder direkt über unsere Webseite. Bei dem Service-Termin werden die Hörgeräte überprüft und festgestellt, ob sie optimal funktionieren. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, um Fragen zu stellen oder Bedenken zu besprechen, die Sie in Bezug auf Ihre Hörgeräte und Ihre bevorstehende Reise haben könnten.

Denken Sie an Batterien und Zubehör: Nicht in allen Ländern sind auf die Schnelle neue Batterien für Ihre Hörgeräte zu bekommen. Nehmen Sie daher genügend Batterien für Ihre Hörgeräte mit. Bei Hörgeräten mit Akku nehmen Sie die Ladestation in Ihre Packliste auf und denken Sie an Adapter für die Steckdose, falls es am Reiseziel andere Steckdosen-Standards gibt. Ebenfalls auf die Packliste gehört ein Trockengerät oder Trockenbeutel sowie Reinigungsutensilien.

Information schützt vor Missverständnissen: Informieren Sie das Sicherheitspersonal am Flughafen, dass Sie Hörgeräte tragen. Sie können Sie in der Regel während des gesamten Fluges tragen, auch während Start und Landung.

Gehörschutz während der Reise

Zu einer guten Erholung trägt auch eine angenehme und nicht zu laute Geräuschkulisse bei, ganz unabhängig davon, ob Sie Hörgeräte tragen oder nicht. Hier sind unsere ergänzenden Erholungstipps für Ihr Gehör:

An Hörentspannung denken: Städte, Flughäfen, Bahnhöfe und touristische Attraktionen können sehr laut sein. Denken Sie daran, Pausen einzulegen und sich Zeit zu nehmen, um in ruhigeren Gegenden zu entspannen.

Ohren vor Lärm schützen: Wenn Sie planen, lange Strecken mit dem Flugzeug oder Zug zu reisen, könnten Sie in Erwägung ziehen, geräuschunterdrückende Kopfhörer oder Gehörschutzstöpsel zu verwenden. Diese können helfen, den Geräuschpegel zu reduzieren und so Ihr Gehör zu schützen.

Ohrstöpsel für den Druckausgleich benutzen: Reisen mit dem Flugzeug kann besonders belastend für Ihre Ohren sein, insbesondere während Start und Landung, wenn schnell Höhenänderungen stattfinden. Wir empfehlen spezielle Gehörschutzprodukte, die dabei helfen, die unangenehmen Effekte des Druckwechsels in Ihren Ohren bei Start und Landung auszugleichen, indem sie eine kontrollierte Änderung des Luftdrucks im Ohr ermöglichen. Dies kann besonders nützlich sein, wenn Sie empfindlich auf diese Druckschwankungen reagieren oder wenn Sie häufig fliegen.

Wasserdichte Ohrstöpsel können vor Infektionen schützen: Wenn Ihr Urlaub Aktivitäten am Wasser beinhaltet, sollten Sie auch den Einsatz von speziellem Gehörschutz für diese Aktivitäten in Betracht ziehen. Wasserdichte Ohrstöpsel können dazu beitragen, Ihre Ohren vor Infektionen und anderen Problemen zu schützen, die durch Wasser im Ohr verursacht werden können. In jedem Fall lohnt sich also vor der Reise der Besuch im Hörakustik-Fachgeschäft. „Wir wünschen Ihnen eine gute Reise und freuen uns, anschließend von Ihren Erlebnissen zu hören“, gibt Geschäftsführer Sven Winkler allen Kunden mit auf den Weg.

Foto: Mohamed Hassan – Pixabay

Mit Hörgeräten zur Krönung

Viele Millionen Menschen verfolgten am vergangenen Wochenende die Krönung von König Charles III. In der Londoner Westminster Abbey vor den Bildschirmen. Sie alle haben gesehen: Auch der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, trägt Hörgeräte. „Ob man nun Erzbischof ist oder einen ganz normalen Job hat, Hörgeräte sind endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, freut sich Akustiker Sven Winkler. „Es ist wichtig, nicht darauf zu verzichten, wenn das Hörvermögen nachlässt.“

Immer noch tragen viele Menschen keine Hörsysteme, obwohl eine Indikation vorliegt und der Hörverlust so groß ist, dass Missverständnisse an der Tagesordnung sind. „Laut Statistik nutzen in der Europäischen Union nur 41 Prozent der Menschen mit Hörverlust eine Hörhilfe“, informiert der Fachmann. Diese Zahlen gelten auch für Deutschland. „Dabei ist hier bei uns die Versorgung mittlerweile sehr gut“, ist Sven Winkler überzeugt. Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe: Den Festbetrag, mit dem die gesetzlichen Krankenkassen sicherstellen, dass sich jeder eine angemessene Hörgeräteversorgung leisten kann. Zweitens die gute Ausbildung der Hörakustiker vor Ort, die international ein Vorbild ist und drittens, die Vielfalt und Qualität der Hörgerätetechnologie, die zur Verfügung steht. „Das gilt natürlich besonders für unseren unabhängigen Meisterbetrieb ganz in Ihrer Nähe. Wir können unseren Kunden ganz verschiedene Modelle und Hersteller anbieten“, erläutert der Experte.

Die Krönung war übrigens nicht der erste Anlass, bei dem die Hörgeräte von Erzbischof Welby gute Dienste leisteten. Bereits bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle im Jahr 2018 waren die Geräte deutlich hinter seinen Ohren zu erkennen und auch bei der Trauerfeier für die Königin trug er sie, um an seinem Arbeitsplatz in der Kirche alles gut zu verstehen. „Nicht jeder wird bei seiner Arbeit von Kameras und Millionen von Menschen auf der Welt so genau beobachtet wie der Erzbischof in diesen Situationen, aber jeder Mensch mit Hörverlust kann Sicherheit gewinnen, wenn er bei der Arbeit Hörgeräte trägt“, sagt Sven Winkler. Bei der Bedarfsklärung und der Beratung im Hörakustik-Fachbetrieb bestimmt deshalb nicht nur der Hörverlust den persönlichen Hörbedarf, sondern auch das Umfeld, in dem man sich bewegt und die Ansprüche, die daraus entstehen. „Ist es auf der Arbeit laut, muss ein Hörgerät auch eine Schutzfunktion haben. Wer beruflich viel telefoniert, sollte unbedingt darauf achten, dass das Telefon direkt auf die Hörgeräte gestreamt werden kann“, erläutert Sven Winkler. „Die Auswahl ist groß. Wir laden Sie herzlich ein, sich persönlich und ganz unverbindlich zu informieren.“

Das klingt gut – oder nicht?

Menschen nehmen Klang ganz unterschiedlich wahr. Das gilt auch für den Klang von Hörgeräten. „Für uns im unabhängigen Meisterbetrieb ist das unter Umständen eine Herausforderung, aber kein Problem“, sagt Geschäftsführer Sven Winkler. „Wir können unseren Kunden Hörgeräte verschiedener Hersteller anbieten. Da findet sich immer eines mit der passenden Klangfarbe.“

Jeder Mensch ist einzigartig, auch sein Hörsinn und damit die eigenen Ansprüche an guten Klang. Am deutlichsten wird das beim Musikgeschmack. Der ist zwar auch vom Alter abhängig und von Kultur oder Erziehung geprägt, wird aber durch eigene Hörgewohnheiten verstärkt. „Für den einen ist Rockmusik nur ein Geplärre und nur klassische Musik ein Hochgenuss, der andere kann bei Heavy Metal entspannen. Das Klangempfinden ist subjektiv und deshalb ganz individuell“, weiß Sven Winkler. Außerdem kann ein Hörverlust das Klangempfinden beeinträchtigen. „Je nach Art und Ausmaß des Hörverlusts werden bestimmte Frequenzen nicht mehr wahrgenommen oder man hört Klänge insgesamt gedämpft oder nimmt sie nur verzerrt wahr“, so der Akustiker.

Hörgeräte helfen nicht nur beim Hören, sie können das Hören auch wieder angenehmer machen und weniger anstrengend. Dafür ist es wichtig, dass sie täglich möglichst lange getragen werden. „Uns ist wichtig, dass unsere Kunden ihre Hörgeräte jeden Tag viele Stunden lang tragen, in jeder Situation. Dafür müssen sie natürlich gut sitzen und sie müssen gut klingen“, sagt der Experte aus Erfahrung. Der individuelle Service im Fachgeschäft berücksichtigt diese Vorgaben. Wenn jemand sehr gerne und viel Musik hört, dann geht es zum Beispiel auch darum, welcher Art diese Musik ist. „Wir sehen den Hörverlust des Kunden, aber wir sehen auch die ganze Person mit ihrem Bedarf. Das schließt den Klang von Hörgeräten ein“, informiert Sven Winkler. „Für uns gehört das zum persönlichen Service einfach dazu!“

Deshalb hat der Fachmann für alle, die sich für schöne Klänge interessieren, noch einen spontanen Reisetipp: „Im Museum Tinguely in Basel läuft noch bis zum 14. Mai die Ausstellung „À bruit secret“, in der Sie die Klanglandschaft des Rheins hören können, die Geräusche des Urwalds und viele andere Dinge mehr.“

Neue Studie bestätigt präventive Wirkung von Hörgeräten gegen Demenz

Hörgeräte könnten helfen, einer Demenz vorzubeugen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die jetzt ein internationales Forscherteam vorgestellt hat. Demnach hatten Menschen mit unversorgter Schwerhörigkeit ein um 42 Prozent erhöhtes Risiko, eine Demenz zu bekommen. Wurden sie dagegen mit Hörgeräten versorgt, glich ihr Risiko dem von normal hörenden Menschen. „Für uns als Hörakustiker ist das eine Bestätigung, noch mehr Menschen davon zu überzeugen, dass Hörgeräte entscheidend zu einem gesunden Leben beitragen können“, sagt Akustiker Sven Winkler.

Demenz und Hörverlust gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. Bis zum Jahr 2050 könnten weltweit 150 Millionen Menschen von Demenz betroffen sein, während bereits heute ein großer Teil der älteren Bevölkerung an Hörverlust leidet. Angesichts dieser Zahlen und der Tatsache, dass Hörverlust ein potenziell beeinflussbarer Risikofaktor für Demenz ist, rückt die präventive Wirkung von Hörgeräten zunehmend in den Fokus der Wissenschaft.

Bisherige Studien haben widersprüchliche Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen Hörgerätenutzung und Demenzrisiko geliefert. Eine aktuelle Studie hat sich nun zum Ziel gesetzt, den Einfluss von Hörgeräten auf das Demenzrisiko umfassender zu untersuchen. Dabei wurden sowohl Demenz insgesamt als auch verschiedene Demenz-Subtypen (Alzheimer-Krankheit, vaskuläre Demenz etc.) betrachtet. Darüber hinaus wurden mögliche vermittelnde Effekte von Einsamkeit, Isolation und depressiver Stimmung analysiert.

Die Studie hatte eine große Stichprobengröße und eine lange Nachbeobachtungszeit, was ihre Aussagekraft erhöht. Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen mit Hörverlust ein um 42 Prozent höheres Risiko hatten, an Demenz zu erkranken, als Menschen mit normalem Hörvermögen. Wurde der Hörverlust durch Hörgeräte ausgeglichen, war das Demenzrisiko ähnlich hoch wie bei Menschen ohne Hörverlust.

Hörgeräte können also das Demenzrisiko senken, indem sie die kognitive Belastung verringern und die sensorische Deprivation mildern. Darüber hinaus verbessern sie die Kommunikation, verringern Einsamkeit und depressive Symptome und fördern soziale Interaktionen.

Auch die Weltgesundheitsorganisation weist seit langem darauf hin, dass soziale Isolation, wie sie durch Hörverlust entstehen kann, ein hohes Risiko für Demenz darstellt. Die Studie unterstreicht daher die dringende Notwendigkeit, Maßnahmen zur lebenslangen Behandlung von Hörverlust und zur Verbesserung des kognitiven Verfalls zu ergreifen. „Wir erleben bei unseren Kunden immer wieder, dass sie regelrecht aufblühen, wenn sie gut und umfassend mit Hörsystemen versorgt sind. Einfach, weil das Hören dann wieder leichter fällt“, sagt der Geschäftsführer Sven Winkler.

Um die genauen Mechanismen und die optimalen Vorgehensweisen zu verstehen, ist zwar noch weitere Forschung nötig. Dennoch unterstreichen die Ergebnisse dieser Studie die Bedeutung der Behandlung von Hörverlust als potenziell wirksame Maßnahme zur Demenzprävention und führen zu der Forderung der Wissenschaftler, das Bewusstsein für gutes Hören in der Bevölkerung zu schärfen. Bei BRILLEN MÜLLER stößt dies auf breite Zustimmung. Ein regelmäßiger Hörtest kann ein erster Schritt für alle sein, die in Sachen Hören auf Nummer sicher gehen wollen. „Ein Hörtest ist wertvoll und kostet nichts, außer ein wenig Zeit“, lädt Fachmann Winkler ein. „Am besten gleich einen Termin bei uns im Fachgeschäft vereinbaren.“

Von Beethoven zu modernen Hörgeräten

Als Ludwig van Beethoven seine Neunte Symphonie komponierte, war er schon fast taub. Fast 200 Jahre nach seinem Tod im Jahr 1827 haben Forscher nun seine Gene untersucht, um die Ursache zu finden. „Eine genaue Ursache haben sie nicht gefunden“, sagt Akustiker Sven Winkler. „Aber wir wissen, wie sehr er unter dem Hörverlust gelitten hat. Das muss heute dank moderner Hörtechnologie nicht mehr sein.“

Jeder kennt die Europahymne, die mit dem Text von Friedrich Schiller auch als „Ode an die Freude“ bekannt ist und eigentlich zur neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven gehört. Als der Komponist das Werk 1824 vollendete, war er bereits stark schwerhörig, als er 1827 starb, war er fast taub. Viele Abbildungen zeigen ihn mit einem Hörrohr.  Die Wissenschaftler, die sich heute mit diesem Thema beschäftigen, konnten die Ursache für seine Hörprobleme noch nicht abschließend klären, vermuten aber, dass mehrere gesundheitliche Probleme die Ursache sein könnten: Otosklerose, eine Versteifung der Gehörknöchelchen, die bei Erwachsenen zu Hörverlust führt, die Knochenkrankheit Morbus Paget, bei der der Körper altes Knochengewebe nicht ersetzt, oder Komplikationen von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, die beide Verdauungsprobleme verursachen. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir die meisten der hypothetischen multifaktoriellen Ursachen von Beethovens Schwerhörigkeit nicht zuverlässig bewerten und auch keine monogene Ursache identifizieren konnten“, so die Forscher in ihrer kürzlich veröffentlichten Studie.

Bekannt ist, dass van Beethoven sehr unter seiner Schwerhörigkeit litt, die sich mit zunehmendem Alter verschlimmerte und die, so ist zu vermuten, auch zu seinem starken Alkoholkonsum beigetragen hat. Heute ist die Situation eine andere, denn moderne Diagnostik und Behandlungsmethoden sowie hoch entwickelte Hörtechnologie gab es damals nicht.

„Wer feststellt, dass sein Hörvermögen nachlässt, sollte unbedingt so schnell wie möglich genau abklären lassen, ob die Ursache eine krankheitsbedingte Veränderung ist oder ob es sich zum Beispiel um eine altersbedingte Schwerhörigkeit handelt“, sagt Sven Winkler. Hat der HNO-Arzt die Hörgesundheit abgeklärt und die Ursache ermittelt, geht es zum Hörgeräteakustiker. „Unsere HNO-Ärzte sind die Spezialisten für die Hörgesundheit, wir sind die Spezialisten für die Hörgeräteversorgung“, beschreibt der Experte die Aufgabenteilung. „Mit richtig eingestellten Hörgeräten kann man dann auch wieder Beethovens Musik genießen.“

Welttag des Hörens: Ich geHÖRE daZU – Sie auch?

Am 03. März 2023 ist es wieder so weit: Weltweit wird anlässlich des 13. Welttag des Hörens zur Prävention und Versorgung von Hörminderungen aufgerufen. Im Fokus in diesem Jahr: die regelmäßige Hörvorsorge. „Regelmäßige Hörvorsorge ist so wichtig und so einfach“, lädt Akustiker Sven Winkler ins Fachgeschäft ein: „Ein professioneller Hörtest beim Hörakustiker klärt schnell, wie gut Sie hören. Alles, was Sie dafür investieren müssen, sind ein paar Minuten Zeit für den Besuch bei uns.“

Noch immer leben viele Menschen in Deutschland mit einem Hörverlust und nicht jeder tut etwas dagegen. Dabei sind die Möglichkeiten vielfältig und Hörgeräte für jeden erschwinglich. Erst Anfang des Jahres hat der Verband der Ersatzkassen vdek die Festbeträge für zwei Hörgeräte bei einer leichter bis mittelgradiger Schwerhörigkeit auf 1.755 Euro erhöht und die technischen Standards verbessert. „Darüber freuen wir uns sehr, denn so können wir noch mehr Menschen helfen, die mit Hörgeräten ihre Lebensqualität verbessern und damit auch etwas für ihre Gesundheit tun können“, sagt Winkler. Das weiß auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, der den Welttag des Hörens als Schirmherr unterstützt: „Ein gutes Gehör bedeutet Lebensqualität. Es ist zentral für die Teilhabe am sozialen Leben. Umso wichtiger ist die Aufmerksamkeit für Hörprobleme und ihre Ursachen. Sehr gerne habe ich daher die Schirmherrschaft für den „Welttag des Hörens“ übernommen. Denn er macht darauf aufmerksam, was nötig ist: Ein vertrauensvoller und frühzeitiger Austausch zum Thema Altersschwerhörigkeit in der ärztlichen Sprechstunde, die Versorgung und Entstigmatisierung von Hörschäden und nicht zuletzt die Vermeidung von hörschädigendem Lärm. Ich danke allen, die sich dafür einsetzen!“

Mit zunehmendem Hörverlust geht die Teilhabe am sozialen Leben verloren. Das gefährdet ein gesundes Altern. „Menschen, die eine Schwerhörigkeit durch frühzeitige Tests erkennen und kompetent mit Hörgeräten versorgen lassen, beugen damit Begleiterkrankungen vor und tun etwas für ihre Gesundheit“, das ist Sven Winkler wichtig. Der Aufwand ist gering, denn ein professioneller Hörtest dauert nur wenige Minuten und sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. „Wir hören zwar mit den Ohren, aber die eigentliche Arbeit des Verstehens leistet das Gehirn. Deshalb ist es schwierig, selbst zu erkennen, wann der Hörverlust so groß ist, dass ein Hörgerät notwendig wird“, erklärt der Fachmann. Die Gedächtnisleistung des Gehirns ist so gut, dass es die Lücken ausfüllt, selbst wenn man einige Töne nicht mehr hören kann. Erst wenn die Lücken so groß sind, dass das Verstehen von Sprache immer schwieriger und anstrengender wird, denken viele an Hörgeräte. Die Rehabilitation des Hörverlust dauert dann umso länger.

„Hörvorsorge ab 50 – ICH geHÖRE daZU!“

Weil ein altersbedingter Hörverlust (in der Fachsprache Presbyakusis) in der Regel ab dem 50. Lebensjahr wie beschrieben oft schleichend beginnt, manchmal jahrelang unbemerkt und damit unbehandelt bleibt, steht in diesem Jahr die Hörvorsorge ab 50 im Mittelpunkt des Welttags des Hörens. „Wir erleben die Folgen eines unbehandelten Hörverlust tagtäglich und unterstützen deshalb die Forderung, gesetzlich Krankenversicherten ab dem 50. Lebensjahr eine regelmäßige Überprüfung ihres Gehörs als reguläre Vorsorgeleistung anzubieten“, bekräftigt Sven Winkler. Denn der Weg zum Hörgerät führt immer über den HNO-Arzt, der die Verordnung ausstellt, mit der die Versicherten beim Hörakustiker das passende Hörgerät finden. „Wer nicht so lange warten will, bis diese Forderung erfüllt ist – und das sollte niemand – kommt erst einmal zum Hörtest zu uns“, lautet die konkrete Einladung. „Am besten regelmäßig, um immer über Ihren aktuellen Hörstatus informiert zu sein und Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.“

Vor dem ersten Rasenmähen an Gehörschutz denken

Endlich wieder Frühling. Kaum lassen sich die ersten warmen Sonnenstrahlen blicken, können es die ersten Gartenbesitzer kaum erwarten, den Rasenmäher oder die Motorsense anzuwerfen. Das kann ganz schön laut werden. „Rasenmäher mit Benzinmotor oder Motorsensen erreichen eine Lautstärke von bis zu 90 Dezibel, Kettensägen können sogar noch lauter sein“, weiß Akustiker Winkler. Wer da noch entspannt Rasen mähen und Hörschäden vermeiden will, ist mit einem Gehörschutz vom Profi gut beraten.

„Wie laut es wirklich ist, können wir manchmal gar nicht einschätzen“, wissen die Profis. Das liegt am menschlichen Gehirn und an der Gewöhnung. Hört man etwas gerne, empfindet man es als leiser, mag man ein Geräusch nicht, erscheint es schnell als zu laut. In jedem Fall ist ein zu hoher Lärmpegel auf Dauer nicht gut für das Gehör und die Gesundheit. Die Folgen sind vielfältig und reichen von Stress über Herz-Kreislauf-Probleme bis hin zu Tinnitus und irreparablen Hörschäden. Doch daran denken die wenigsten, vor allem wenn es um Lärm in der Freizeit geht.

„Die Bedeutung des Gehörschutzes wird leider immer noch unterschätzt“, so Winkler. Dabei gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, die auch noch angenehm zu tragen sind. „Neben dem Standardgehörschutz gibt es Gehörschützer für die unterschiedlichsten Einsatzszenarien, vom Schwimmen bis zum Rasenmähen. Und natürlich bieten wir auch maßgefertigten Gehörschutz an“, beschreibt Winkler die Vielfalt. Grundsätzlich gilt: Je lauter die Umgebung, desto höher sollte der Dämmwert sein. Die meisten Standardstöpsel haben einen Dämmwert zwischen 20 und 30 Dezibel. „Im Hörgeräteakustik-Fachgeschäft beraten wir unsere Kunden, welcher Gehörschutz für den jeweiligen Zweck geeignet ist“, sagt Winkler.

Doch nicht nur der Dämmwert ist wichtig, sondern auch der Tragekomfort. So gibt es Standardgehörschutz zwar in verschiedenen Größen. Doch nicht jeder kann sich damit anfreunden, weil die Ohrstöpsel nicht in jedem Ohr gut sitzen und angenehm zu tragen sind. Winkler rät deshalb zu maßgefertigtem Gehörschutz aus dem Hörakustik-Fachgeschäft: „Bei maßgefertigtem Gehörschutz können wir auch sicherstellen, dass er angenehm zu tragen ist und gut sitzt. Das ist besonders wichtig, wenn man den Gehörschutz länger als fünf Minuten trägt.“

Neue Studie bestätigt: Hörgeräte nutzen der Demenzprävention

Eine neue Metastudie aus den USA zeigt den Nutzen von Hörgeräten für die Demenzprävention. Diese Möglichkeit der Demenzprävention müsse noch besser bekannt gemacht werden, forderte jetzt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. „Wir verfolgen diese Studien schon länger und können das Anliegen daher nur unterstützen“, sagt Geschäftsführer Sven Winkler.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte einen Hörverlust bereits vor Jahren als einen Risikofaktor für Demenz eingestuft. „Wenn das Sprachverstehen durch den Hörverlust leidet, ziehen sich Menschen aus der Gesellschaft zurück. Fehlen Gespräche mit anderen, wird das Gehirn nicht mehr angeregt und stellt mindestens in den für die Sprachverarbeitung zuständigen Bereichen auf Sparbetrieb um“, umschreibt Winkler, was bislang über die Ursachen bekannt ist.

Die neue Metastudie untersuchte ganz konkret, ob die Versorgung mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantat positive Effekte auf die Kognition haben und griff dabei auf eine außergewöhnlich große Datenbasis von 137.484 Teilnehmenden aus 31 randomisierten oder Beobachtungsstudien zurück, die bis zu 25 Jahre begleitet wurden. „Das Ergebnis ist einmal mehr überzeugend und spricht dafür, einen Hörverlust möglichst früh zu versorgen“, so Winkler. Denn mit Hörgeräten versorgte Studienteilnehmer wiesen demnach im Vergleich mit solchen ohne Hörgeräte langfristig ein signifikantes, um 19% niedrigeres Risiko für jede Art des kognitiven Abbaus auf. In 11 Studien fanden die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen hörverbessernden Maßnahmen und einer Verbesserung kognitiver Werte um 3% bereits bei kurzfristigen Kontrollen kognitiver Tests.

„Sich fit zu halten und gesund zu bleiben, liegt im Trend, in jeder Altersgruppe“, weiß der Experte. Regelmäßige Hörtests sind schnell gemacht und die Versorgung mit Hörgeräten mit wenig Aufwand verbunden. „Wir tragen gerne zur individuellen Demenzprävention bei. Wie Hörgeräte unseren Kunden dabei helfen können, darüber informieren wir Sie gerne auch persönlich“, lädt Winkler ins Fachgeschäft ein.

Foto: Kindel Media – Pexels

Neue Studie bestätigt: Hörgeräte nutzen der Demenzprävention

Eine neue Metastudie aus den USA zeigt den Nutzen von Hörgeräten für die Demenzprävention. Diese Möglichkeit der Demenzprävention müsse noch besser bekannt gemacht werden, forderte jetzt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. „Wir verfolgen diese Studien schon länger und können das Anliegen daher nur unterstützen“, sagt Geschäftsführer Sven Winkler.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte einen Hörverlust bereits vor Jahren als einen Risikofaktor für Demenz eingestuft. „Wenn das Sprachverstehen durch den Hörverlust leidet, ziehen sich Menschen aus der Gesellschaft zurück. Fehlen Gespräche mit anderen, wird das Gehirn nicht mehr angeregt und stellt mindestens in den für die Sprachverarbeitung zuständigen Bereichen auf Sparbetrieb um“, umschreibt Winkler, was bislang über die Ursachen bekannt ist.

Die neue Metastudie untersuchte ganz konkret, ob die Versorgung mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantat positive Effekte auf die Kognition haben und griff dabei auf eine außergewöhnlich große Datenbasis von 137.484 Teilnehmenden aus 31 randomisierten oder Beobachtungsstudien zurück, die bis zu 25 Jahre begleitet wurden. „Das Ergebnis ist einmal mehr überzeugend und spricht dafür, einen Hörverlust möglichst früh zu versorgen“, so Winkler. Denn mit Hörgeräten versorgte Studienteilnehmer wiesen demnach im Vergleich mit solchen ohne Hörgeräte langfristig ein signifikantes, um 19% niedrigeres Risiko für jede Art des kognitiven Abbaus auf. In 11 Studien fanden die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen hörverbessernden Maßnahmen und einer Verbesserung kognitiver Werte um 3% bereits bei kurzfristigen Kontrollen kognitiver Tests.

„Sich fit zu halten und gesund zu bleiben, liegt im Trend, in jeder Altersgruppe“, weiß der Experte. Regelmäßige Hörtests sind schnell gemacht und die Versorgung mit Hörgeräten mit wenig Aufwand verbunden. „Wir tragen gerne zur individuellen Demenzprävention bei. Wie Hörgeräte unseren Kunden dabei helfen können, darüber informieren wir Sie gerne auch persönlich“, lädt Winkler ins Fachgeschäft ein.

Foto: Kindel Media – Pexels

Sechs Tipps für gelungene Kommunikation nicht nur zu den Feiertagen

Weihnachten sollte das Fest der Liebe sein. Gibt es Streit unterm Tannenbaum kann das auch daran liegen, dass man sich nicht richtig versteht. „Optimal angepasste Hörsysteme und eine umsichtige Kommunikation helfen beim Sprachverstehen und können den Familienfrieden schon mal retten“, weiß Akustiker Winkler. Als Experte für gutes Hören hat Winkler sechs Tipps für eine gelungene und umsichtige Kommunikation, von der alle profitieren.

Tipp Nummer 1:

Erregen Sie die Aufmerksamkeit ihres Gesprächspartners, bevor Sie zu sprechen beginnen, damit er weiß, dass er oder sie gemeint ist. Dies können Sie tun, indem Sie mit der Hand winken, der Person auf die Schulter klopfen oder sie leicht am Arm berühren.

Tipp Nummer 2:

Sprechen Sie klar und deutlich in einem normalen Tonfall. Vermeiden Sie es, zu nuscheln oder zu schnell zu sprechen, und versuchen Sie, Ihre Worte sorgfältig auszusprechen.

Tipp Nummer 3:

Ergänzen Sie Ihre Worte durch Gesten oder andere visuelle Hilfsmittel. Sie können z. B. mit Handgesten die Größe, Form oder Lage eines Objekts angeben oder die Richtung zeigen, in die Sie zeigen.

Tipp Nummer 4:

Achten Sie darauf, dass die Person Ihr Gesicht sehen kann, während Sie sprechen. Das ist nicht nur höflich, es hilft auch, den Gesprächspartner zu verstehen.

Tipp Nummer 5:

Nehmen Sie sich Zeit. Ein gutes Gespräch lebt davon, sich aufeinander zu konzentrieren, nachzufragen, wenn man etwas nicht verstanden hat, und dem anderen Zeit für eine Antwort zu geben.

Tipp Nummer 6:

In vielen Kirchen, Konzertsälen und Veranstaltungsräumen gibt es sogenannte induktive Anlagen, die über eine im Raum verlegte Ringleitung die Übertragung der über Mikrofon und Lautsprecher verstärkten Stimmen und Laute auf Hörsysteme ermöglichen, wenn diese mit einer Telefonspule ausgestattet sind. „Wenn Sie nicht wissen, ob das bei Ihren Hörgeräten der Fall ist, fragen Sie einfach bei uns nach. Wir erklären gerne auch die Nutzung“, sagt Geschäftsführer Winkler.

Wer jetzt noch daran gedacht hat, seinen Batterievorrat zu ergänzen und die Hörsysteme regelmäßig zum Service gebracht hat, der kann ganz beruhigt in die Feiertage gehen. Und wer keine Lust mehr hat, an Batterien zu denken, ist herzlich eingeladen, sich über Akku-Hörsysteme zu informieren. „Vielleicht sind neue Akku-Hörsysteme ja ein gutes Projekt für das nächste Jahr, das wir gemeinsam angehen können“, lädt Winkler ein. „Bis dahin wünschen wir Ihnen ein friedvolles Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.“

Foto: freepik

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